Interview mit NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart: Deutschland 4.0? Wie weit sind wir?

Der Ingenieurwissenschaftler Professor Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, und Lehrbeauftragter am Karlsruhe Institut für Technology (KIT) und Carsten Seim haben ein Interview mit dem NRW-Innovationsminister Professor Andreas Pinkwart geführt. Über dieses Gespräch schreibt Stowasser: „Skepsis und schlimmstenfalls Verweigerungshaltungen gegenüber den neuen Technologien können wir begegnen, indem wir eine humanorientierte Debatte mit allen, die es angeht, führen — Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner und Politik.“ Pinkwart meint: „Digitalisierung und künstliche Intelligenz – wir Deutschen sollten stärker zeigen, was wir können!“ Das Gespräch ist erschienen im arbeitswissenschaftlichen Fachmagazin Betriebspraxis & Arbeitsforschung. Auszüge: Mehr lesen

Meinung – der Soli und die kaiserliche Sektsteuer

Die Wende ist fast 30 Jahre her. Infrastrukturell blühen die Landschaften vielerorts im Osten. Der Solidaritätszuschlag droht, ein Stehvermögen wie die kaiserliche Sektsteuer zu entwickeln. Die wurde zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte im 1. Weltkrieg eingeführt. Die @Groko ist sich uneins, ob der Soli abgeschafft wird, was 30 Jahre danach aus meiner Sicht überfällig ist. Nun denkt Finanzminister Scholz darüber nach, den Spitzensteuersatz zu erhöhen. Zu zahlen ist der für Menschen, die ab ca. 54 000 Euro brutto im Jahr verdienen. „Wieder einmal droht die Mitte, die mit ihren Abgaben und Steuern das Land am Laufen hält, … leer auszugehen. Klammheimlich wurde sie zur Oberschicht umdefiniert“, schreibt Capital über das Politikverständnis mancher in der Berliner Koalition. Lesenswert. Vielleicht könnten die Groß-Koalitionäre einmal darüber nachdenken, wie man Dot.com-Konzerne in diesem Land dazu bringen kann, einen angemessenen Anteil an Steuern von den gigantischen Umsätzen zahlen zu müssen, die sie hierzulande erwirtschaften, statt die Mitte dieser Gesellschaft weiter in dieser Weise abschöpfen zu wollen.

Interview: Künstliche Intelligenz und Digitalisierung

Digitalisierung und künstliche Intelligenz: Demnächst Interview mit NRW-Innovationsminister Professor Pinkwart.

Erscheint im Februar. Interview mit NRW-Innovationsminister Prof. Pinkwart. Themen: künstliche Intelligenz, Digitalisierung und neue vernetzte Industriestrukturen. Neue Ausgabe der Betriebspraxis & Arbeitsforschung, Magazin des ifaa, gerade fertiggestellt. Mit dem Ingenierwissenschaftler Professor Sascha Stowasser, Direktor des ifaa mit Lehrauftrag am Karlsruhe Institut für Technologie. Fotos: Tania Walck, Düsseldorf.

Interview mit DIN-Chef Winterhalter zur Normung 4.0

Über den klassischen Konsens-orientierten Normungsprozess hinaus brauchen wir neue Instrumente, um mit den rasanten Entwicklungen in der Industrie 4.0 Schritt halten. Das macht Christoph Winterhalter, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für Normung, DIN, im Gespräch mit Carsten Seim deutlich. Das Interview erschien um arbeitswissenschaftlichen Fachblatt Betriebspraxis & Arbeitsforschung des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa. Zentrale Aussagen aus diesem Gespräch:

DIN-Chef Christoph Winterhalter: „Firmen brauchen schneller Zwischenergebnisse, auf die sie sich verlassen können, wenn sie an zukünftigen Produkt- und Prozessentwicklungen arbeiten.

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Özil als öffentliche Figur

Zitat Frankfurter Rundschau: „Wie viel Hirnschmalz von #Özil und wie viel seiner diversen Berater in den aktuellen Erklärungen auch drinstecken mag – sie zeichnen leider ein Bild eines Clans, dem selbst der leiseste Hauch von Selbstkritik abgeht.“ Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Ein Nationalspieler ist auch eine politische Figur. Wenn er sich gemeinsam mit Präsidenten ablichten lässt, zumal in deren Wahlkampfzeiten, dann müssen er und sein umfangreicher Beraterstab sich der Wirkung solcher Bilder bewusst gewesen sein beziehungsweise sie billigend in Kauf genommen haben. Auch dem #DFB und seiner Spitze würde ein wenig Selbstkritik nicht übel anstehen. Quelle: http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/mesut-oezil-der-irrsinn-mit-mesut-oezil-a-1549158

Digitale Arbeitswelt – Interview mit dem Chef der Wirtschaftsweisen und einem Ingenieurwissenschaftler

Mit Professor Christoph M. Schmidt, dem Vorsitzenden des Rates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise), und dem Ingenieurwissenschaftler Professor Sascha Stowasser (Karlsruhe Institute of Technooigy, KIT, und Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa), habe ich ein Interview zur neuen digitalisierten Arbeitswelt geführt. Einer der Schwerpunkte waren notwendige Flexibilisierungen der Arbeitswelt. Das Interview fand aus Anlass des Wissenschaftsjahrs zur Zukunft der Arbeit statt. Der Wortlaut ist hier dokumentiert. Fotos: Joerg Friedrich/ifaa.

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#DSGVO – und was tut unsere Politik zum Schutz der Bürger?

Wegen der aktuellen Datenschutz-Beglückung #DGSVO aus Brüssel erreichen nicht nur mich Fluten von Mails, in denen sich alle möglichen Absender bei mir erkundigen, ob ich der Speicherung meiner Daten zustimme. Nachdem ich weiß, dass öffentliche Stellen meine Daten „verkaufen“, wenn ich dem nicht ausdrücklich widerspreche, muss ich mich jenseits der Tatsache, dass mich der o. g. DSGVO-Spam unendlich nervt, fragen, was das alles soll. Kleine Vereine wissen nicht mehr, ob sie Fotos von ihren Veranstaltungen veröffentlichen dürfen. Regierungen anderer Länder haben präzisierende Regeln auf den Weg gebracht. Die Bundesregierung tut zumindest derzeit …nichts. Und #KMU wissen auch nicht, wie sie mit diesem Verordnungsmonster umgehen sollen. Hier eine Pressemitteilung, die das auf den Punkt bringt und die ich hier gern zitiere.

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Zukunft der Arbeitswelt - Dialog zwischen Professor Stowasser und Carsten Seim

»Herausforderungen im Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit«

Mit dem vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit beschäftigt sich ein Gespräch, das Carsten Seim mit dem Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa, sowie den Fachbereichsleitern Dipl.-Päd. Sven Hille (Arbeitszeit und Vergütung), Dr.-Ing. Frank Lennings (Unternehmensexzellenz) und Dr. rer. pol. Stephan Sandrock (Arbeits- und Leistungsfähigkeit) führte. Erschienen ist es in der arbeitswissenschaftlichen Fachzeitschrift Betriebspraxis & Arbeitsforschung (Februar-Ausgabe). Die Diskussion bewegte sich um Megatrends und die Rolle der Arbeitswissenschaft bei der Erforschung und Begleitung vor uns liegender Veränderungen in der Unternehmens- und Arbeitswelt. Das Interview ist hier dokumentiert.

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Interview mit dem Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen: Digitalisierung erfordert mehr Arbeitszeitflexibilität


„Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft führt zu einem umfassenden Strukturwandel, den die Politik nach Kräften ermöglichen sollte, beispielsweise durch … die Sicherstellung eines flexiblen Arbeitsmarkts.“ Das fordert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) in seinem im November der Bundeskanzlerin Angela Merkel übergebenen Jahresgutachten 2017/2018. Darin empfehlen die Wissenschaftler auch eine Lockerung der Arbeitszeitregulierung und Ruhezeitregelung. In einem Interview mit Carsten Seim begründete Prof. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der sogenannten „Wirtschaftsweisen, und Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, diese Position. (Foto: SVR)

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Rautenberg-Interviews zur Bundestagswahl 2017: Martin Schulz

Martin Schulz im Gespräch mit der Verlegerfamilie Rautenberg-Otten und Carsten Seim. Foto: Carsten Seim
Martin Schulz im Gespräch mit der Verlegerfamilie Rautenberg-Otten und Carsten Seim

Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, traf sich in der Verlagszentrale von Rautenberg Media mit der Verlegerfamilie Rautenberg-Otten und Carsten Seim zu einem Gespräch über seine Gerechtigkeitskampagne und weitere Themen. Das Interview bewegte sich um die Frage, warum er mit einem an sich weithin positiv besetzten Begriff wie „Gerechtigkeit“ nicht stärker durchdringt und warum er die bessere Alternative zur amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel wäre. Weitere Themen waren: Zuwanderung und nationale Egoismen in Europa, Steuern und Abgaben, Rentenpolitik und der Plan der Grünen, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zu verbieten. Schulz lehnt Fahrverbote „mit Blick auf unsere Kernindustrie“ ab. An dem Interview nahmen auch der MdB Sebastian Hartmann und der frühere Abgeordnete Uwe Göllner teil. Beide hatten den Schulz-Termin in Troisdorf ermöglicht. Rautenberg Media verbreitete das Gespräch bundesweit mit einer Leserreichweite von rund 3,5 Millionen.

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