Interview mit Staatssekretär Ulrich Kelber: Streitpunkte im neuen Bauvertragsrecht

Ulrich Kelber im Interview mit Jan Loleit und Carsten Seim. Foto: Carsten Seim

Der Bonner Bundestagsabgeordnete und Dipl.-Informatiker Ulrich Kelber (SPD) ist seit 2013 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Hier wurde der unter Verbänden intensiv diskutierte Entwurf des neuen Bauvertragsrechts entwickelt. Unterdessen hat der Bundesrat seine Stellungnahme dazu abgegeben. Noch vor der Sommerpause soll er im Bundestag erstmals beraten werden. Jan Loleit, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen, und Carsten Seim, sprachen mit Kelber über Streitpunkte wie das geplante neue Anordnungsrecht von Bauherren, die Neuregelung der Abschlagszahlungen und die Handwerker-Haftung im Falle des Einbaus fehlerhafter Materialien. Das Gespräch ist aktuell im Magazin des BVN erschienen.  Weiterlesen

ZiTi-Podium zum Innenstadt-Umbau – eine Halbzeitbilanz

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8,8 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln erwartet die Stadt Troisdorf insgesamt aus Bundes- und Landesmitteln für die Erneuerung ihres Zentrums im Rahmen der Zukunfts-Initiative Troisdorf Innenstadt, kurz ZiTi. Die Förderquote liegt bei 70 Prozent. Über das „Warum“ und die Ziele eines öffentlichen Engagements für die Förderung des Städtebaus diskutierten am 4. Mai im Foyer der Stadthalle der Architekt Professor Dr. Franz Pesch, dessen Büro das „Integrierte Handlungskonzept Innenstadt Troisdorf“ aufgesetzt hat, die Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann, Troisdorfs Wirtschaftsförderer Thomas Zacharias und Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski. Das Podium fand im Vorfeld des bundesweiten Tages der Städtebauförderung am 21. Mai statt.
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ZiTi-Podium: MdBs diskutieren mit Experten über Zukunft der Stadtzentren

MdBs Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann in Expertenrunde„Klein- und Mittelstädte sind der bestimmende Stadttyp in der Bundesrepublik. In ihnen wohnen mehr als zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger. Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit, seien es die Alterung der Bevölkerung, der soziale Zusammenhalt, Defizite an preiswerten Wohnungen oder die Übermacht des Onlinehandels, die für Städte wie Troisdorf gefunden und in ihnen umgesetzt werden, sind deshalb wegweisend für die Zukunft der Städte insgesamt.“ Das sagt der Architekt und Stadtplaner Professor Dr. Franz Pesch im Gespräch mit ZiTi. Am Mittwoch, 4. Mai, ab 19 Uhr, wird Professor Pesch im Foyer der Stadthalle Troisdorf ein öffentliches ZiTi-Podium über die „Perspektiven für Zentren von Mittelstädten moderieren. Teilnehmer sind die Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann sowie Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski und Thomas Zacharias (TROWISTA). Das ZiTi-Podium findet statt im Vorfeld des bundesweiten Tages der Städtebauförderung (21. Mai). Die Absolut-Avaris GbR, Carsten Seim und Joachim Kliesen, realisieren die Kampagne für die Stadt Troisdorf. Weiterlesen

Ärgernis Außenstände – Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der Vereine Creditreform

Interview mit Volker Ulbricht, Creditreform25,4 Prozent der Unternehmen des Baugewerbes und 24,9 Prozent der Betriebe im Ausbauhandwerk warten bei öffentlichen Auftraggebern bis zu 90 Tage auf den Zahlungseingang für geleistete Arbeit. Bei privaten Auftraggebern ist der Anteil mit 6,7 beziehungsweise 8,5 Prozent aller Unternehmen deutlich niedriger. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Verbandes der Vereine Creditreform e. V. hervor. In einem Interview mit Carsten Seim und Jan Loleit nimmt Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Vereine Creditreform e.V., zu den Gründen Stellung. Das Gespräch wurde geführt für das Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen. Mitverantwortlich für die Zahlungsverzögerungen machte Ulbricht die hohen Ansprüche öffentlicher Auftraggeber an die „formale Prüffähigkeit“ von Rechnungen.

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Interview: Die TXLogistik AG, ihre Standortwahl und ihre Perspektiven

TXLogistik-CEO Karl Michael Mohnsen: Interview mit der pro Troisdorf-Vorstandsvorsitzenden Leonie-Schneider-Kuttig und Carsten Seim. Foto: Carsten Seim
Seit September 2005 ist Karl Michael Mohnsen Vorstandsvorsitzender der TXLogistik AG. Der aus Hamburg gebürtige Betriebswirt führt die Geschäfte gemeinsam mit Pietro Mancuso, Vorstand Finanzen, und Frank Lehner, Vorstand Vertrieb/Marketing. Die TXLogistik ist eine hundertprozentige Tochter der Trenitalia. Sie ist mit einem Umsatz von 250 Millionen Euro nach der Deutschen Bahn zweitgrößter Schienen-Logistiker in Deutschland und gehört zu den umsatzstärksten Schienen-Logistik-Unternehmen in Europa. Seit 2015 befindet sich die Konzernzentrale in Troisdorf. Mit Leonie Schneider-Kuttig, Vorstandsvorsitzende des Unternehmerclubs pro Troisdorf, und Carsten Seim, Kommunikationsberatung avaris | konzept, sprach Mohnsen über die Gründe für diese Standortentscheidung und die Perspektiven des Troisdorfer Unternehmens in der Schienenlogistik. Das Interview auf der Seite des Unternehmerclubs pro Troisdorf.

Leonie Kuttig: Herr Mohnsen, wie sind Sie zur Schienenlogistik gekommen?

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ZiTi beim Rotary-Club und bei den Lions präsentiert

ZiTi-Termin beim Rotary-Club Troisdorf: Club-Präsident Hans-Georg Leidig mit den ZiTi-Botschaftern Wolfgang Schmitz-Mertens und Andrea Vogt sowie der Rotarierin Claudia Siegmundt und ZiTi-Botschafter Alexander Pyzalski

„Die ZiTi-Kampagne sehe ich als frisches, junges und dynamisches Konzept, das sich positiv auf das Image des Troisdorfer Zentrums auswirken kann. Für mich ist es wichtig, dass man diese Maßnahme langfristig durchhält.“ Das erklärte Hans-Georg Leidig, Präsident 2015/2016 des Rotary-Clubs Troisdorf, nach einer Präsentation der Werbe- und PR-Begleitung des Troisdorfer Innenstadt-Umbaus. Der Kommunikationsfachmann Carsten Seim, Partner der von der Stadt beauftragten Agentur Absolut-Avaris, hatte den Rotariern das Projekt am 18. Februar im Restaurant „Hokkaido Sushi & Grill“ vorgestellt. Die Veranstaltung war nach Angaben von Club-Präsident Hans-Georg Leidig „überdurchschnittlich gut besucht“. Anwesend waren auch die ehrenamtlichen ZiTi-Botschafter aus den Reihen des Clubs: die Stadtwerke-Geschäftsführerin Andrea Vogt, Alexander Pyzalski, Datax, und Wolfgang Schmitz-Mertens, Kaffeefabrikant.

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Industrie 4.0 – wir haben das Prozess-Know-how!

Arndt G. Kirchhoff im Interview mit Carsten Seim. Foto: NRW MetallDer Unternehmer Arndt G. Kirchhoff ist Chef der Kirchhoff Automotive GmbH mit Sitz in Iserlohn. Seit 2014 ist er Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e. V. (METALL NRW). In diesem Interview mit dem Magazin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, äußert er sich zu den Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0. Er spricht auch über eine gemeinsame Erklärung, die METALL NRW und die IG Metall im Sommer zur digitalen Revolution imVerarbeitenden Gewerbe vorgelegt haben. Die Fragen stellte Carsten Seim.

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Ist das Thema aus Ihrer Sicht wirklich so wichtig?

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Interview: EnEV und Energieberatung – Chancen und Risiken für Baugewerbe und Handwerk

Christian Stolte ist Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude und Wärme der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in Berlin. In diesem Interview beantwortet er Fragen zur Verschärfung der EnEV in 2016, zu Problemen mit den Effizienz-Zielen im Gebäudebestand sowie zum umstrittenen Unabhängigkeits-Gebot in der Energieberatung. Die Fragen stellten Carsten Seim und Jan Loleit.

2016 tritt die verschärfte EnEV 2014 in Kraft. Sie verteuere das Bauen laut Wohnungswirtschaft um bis zu elf Prozent, im Schnitt der Gebäudetypen um sieben Prozent. Sollte man die Verschärfung dieser Richtlinie angesichts mangelnder Sozialwohnungen und massiver Zuwanderung um fünf Jahre aussetzen, wie die Bauindustrie es fordert?
Das ist aus meiner Sicht ein falsches Signal. Zum einen haben sich viele darauf eingestellt. Zum anderen: Die neue Stufe der EnEV führt zwar zu gewissen Mehrkosten, die sorgt in Zukunft aber auch für Einsparungen bei der Energie. Heute errichtete Gebäude stehen über mehrere Jahrzehnte. Deshalb ist es zukunftsweisend, die neue Stufe der EnEV nicht auszusetzen. Zudem: Die Ministerien haben mit Blick auf die Flüchtlinge ja bereits beschlossen, dass die EnEV bei leichten Behelfsbauten und Umnutzungen temporär ausgesetzt werden kann.

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Seminar „Online-PR: Internet und soziale Netzwerke für den Erfolg nutzen“

Ein neues Seminar, das ich für die Akademie Managementkommunikation und Redenschreiben Bonn, Amakor, anbiete: „Online-PR: Internet und soziale Netzwerke für den Erfolg nutzen“.

Beschreibung: Eine Rede oder Präsentation mit hohem News- und Nutzwert gleicht einer guten Story, nach der Journalisten stets auf der Suche sind. Doch Sie müssen die Presse zunächst auf Ihren Auftritt aufmerksam machen! Dieses praxisorientierte Seminar versetzt Sie in die Lage, Ihre Reden über verschiedene Medien zu transportieren und damit die Wirkung zu erhöhen. Dazu werden Sie umfassend in speziellen PR- und Crossmedia-Techniken geschult. Das Seminar richtet sich an Personen, die ihre Rede-Auftritte für clevere Öffentlichkeitsarbeit verwenden möchten.

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Stunksitzung: Easy Rollator-Rider und Gefangenenchor

Stunksitzung Köln. Handyfoto: Carsten Seim

1984 erlebte die Kölner Stunksitzung ihr Debüt. Ihre Macher wollten damit einen Gegenentwurf zum traditionellen Karneval auf die Bühne bringen, der ihrer Meinung nach in seinen althergebrachten Ritualen erstarrt war. Aus der „Instandbesetzung“ ist im Lauf der Jahrzehnte eine etablierte und professionelle Karnevalsrevue geworden. Der Revoluzzer-Stern im Logo erinnert an vergangene Aufsässigkeit gegen das Establishment. Die routiniert und opulent inszenierten Darbietungen führen immer aufs Neue zu ausverkauften Sälen. Stephan Römer organisierte am 13. Januar eine Exkursion zu den Stunkern ins Kölner E-Werk. Es war ein perfekt inszenierter Abend – besser kann man jeckes Entertainment nicht machen.
Highlights dieser Aufführung: Weiterlesen