Stunksitzung: Easy Rollator-Rider und Gefangenenchor

Stunksitzung Köln. Handyfoto: Carsten Seim

1984 erlebte die Kölner Stunksitzung ihr Debüt. Ihre Macher wollten damit einen Gegenentwurf zum traditionellen Karneval auf die Bühne bringen, der ihrer Meinung nach in seinen althergebrachten Ritualen erstarrt war. Aus der „Instandbesetzung“ ist im Lauf der Jahrzehnte eine etablierte und professionelle Karnevalsrevue geworden. Der Revoluzzer-Stern im Logo erinnert an vergangene Aufsässigkeit gegen das Establishment. Die routiniert und opulent inszenierten Darbietungen führen immer aufs Neue zu ausverkauften Sälen. Stephan Römer organisierte am 13. Januar eine Exkursion zu den Stunkern ins Kölner E-Werk. Es war ein perfekt inszenierter Abend – besser kann man jeckes Entertainment nicht machen.
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Stunksitzung: Easy Rollator-Rider und Gefangenenchor

Notizen vom FDP-Neujahrsempfang mit dem früheren Verfassungsrichter Udo di Fabio

Der frühere Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio hielt am 17. Januar beim Neujahrsempfang der FDP im Maritim am Düsseldorfer Flughafen vor rund 1200 Zuhörern die Keynote. Er stellte fest: „Man kann nur offen sein, wenn man eine eigene gefestigte Basis hat“ und warnte vor einem „Auseinanderfallen“ der EU. Mit Blick auf die Dublin-Vereinbarung erklärte er: „Dies ist ein Schönwettersystem.“ Es funktioniere nicht mehr angesichts der aktuellen Flüchtlingszahlen in Europa. „Frankreich müsste nach dem Königssteiner Verteilungsschlüssel 140 000 Flüchtlinge aufnehmen und hat nur rund 80 000 aufgenommen. Polen müsste 50 oder 60 000 aufnehmen und will das nicht.“

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Notizen vom FDP-Neujahrsempfang mit dem früheren Verfassungsrichter Udo di Fabio