Interview mit Christian Lindner: „Wir brauchen wieder eine Politik für die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft“

„Eine Politik für die Menschen in der Mitte der Gesellschaft“ forderte Christian Lindner im Gespräch mit der Verlegerfamilie Sigurd Rautenberg-Otten, Dr. Franz Wilhelm Otten, David Otten und Markus Braun. Das von Carsten Seim moderierte Interview mit dem FDP-Spitzenkandidaten fand statt bei einem Besuch am Zentralstandort von Rautenberg Media in Troisdorf am 18. April.

Herr Lindner, warum soll ich wieder FDP wählen in NRW?
Lindner: Wenn die Welt verrückt geworden ist, sollte man etwas Vernünftiges wählen.

Warum ist die Welt aus Ihrer Sicht verrückt geworden?

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„Ich habe frühzeitig alle Prozesse digitalisiert“.


Im August 2015 hat Dipl.-Kaufmann Alexander Pyzalski seinen Büroneubau an der Mülheimer Straße in Troisdorf bezogen. Seine Kanzlei betreut mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 450 Unternehmens-Mandanten – die meisten von ihnen kommen aus dem Mittelstand. Steuerberater in Troisdorf ist Alexander Pyzalski seit Mitte der 90er-Jahre. Am 26. April ist er Gastgeber eines Unternehmer-Frühstücks des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und der Wirtschaftsförderung TROWISTA. Mit dem pro Troisdorf-Vorstandsvorsitzenden Christian Seigerschmidt und Carsten Seim sprach er über Schwerpunkte und Arbeitsweise seiner Kanzlei. Mehr. Das ganze Interview als Folder des Unternehmer-Clubs zum Download.

Interview mit MdB Elisabeth Winkelmeier-Becker zum neuen Bauvertragsrecht

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Sprecherin der Arbeitsgruppe Recht und Verbraucherschutz in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Mit ihr sprachen Jan Loleit, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen und Carsten Seim über das neue Bauvertragsrecht sowie die Neufassung des Sachmängel-Gewährleistungsrechts für Handwerker. Thema war auch die EU-Immobilienkreditrichtlinie. Foto: Markus Witte/Büro Winkelmeier-Becker Mehr lesen

Interview mit Ulrich Reifenhäuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

Ulrich Reifenhäuser im Gespräch mit Carsten Seim und Leonie Schneider-Kuttig
Die Reifenhäuser-Gruppe beschäftigt weltweit 1500 Menschen. Knapp 1000 arbeiten im Stammhaus Troisdorf. In diesem Gespräch gab Ulrich Reifenhauser, der das Familienunternehmen mit seinen Brüdern Bernd und Klaus Reifenhäuser führt, ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland ab. Das Wichtigste sei eine gute Kommunikation in der Prozesskette, so Reifenhäuser. „Vom Auftragseingang über die Konstruktion, von der Arbeitsvorbereitung bis zur Fertigung und zum Vertrieb muss diese nahtlos sowie von gegenseitigem Verständnis, Fachwissen und umfassender Erfahrung geprägt sein. Das Endergebnis aus geformten Metall und Elektronik muss am Ende genau das sein, was der Kunde haben will.“ Dies erreiche man nur in „einer perfekt eingespielten Struktur, wie wir sie in Troisdorf haben“. „Die deutsche Kommunikationkette ist nach unseren Erfahrungen unverzichtbar“, betonte der Unternehmer im Gespräch mit Leonie Schneider-Kuttig und Carsten Seim. Schneider-Kuttig ist Vorstandsvorsitzende des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und Geschäftsführerin der Managementberatung LEO Consult.

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Interview: Industrie 4.0 – geht uns die Arbeit aus?

PM-Dick

Peer Michael Dick ist Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall. Mit ihm sprachen Dr. Stephan Sandrock, Leiter der Fachgruppe Arbeits- und Leistungsfähigkeit am Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, und
 über Auswirkungen, Risiken und Chancen des Wandels zur Industrie 4.0. Themen waren auch die zunehmende Mensch-Roboter-Interaktion und die Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsalltag der Beschäftigten. Es ging in diesem Gespräch zudem um Handlungsbedarf um neue Belastungen angesichts der omnipräsenten digitalen Erreichbarkeit, aber auch um die Chancen 4.0. Das Interview ist in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Betriebspraxis & Arbeitsforschung erschienen. Auszüge finden Sie hier. Mehr lesen

Interview mit Staatssekretär Ulrich Kelber: Streitpunkte im neuen Bauvertragsrecht

Ulrich Kelber im Interview mit Jan Loleit und Carsten Seim. Foto: Carsten Seim

Der Bonner Bundestagsabgeordnete und Dipl.-Informatiker Ulrich Kelber (SPD) ist seit 2013 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Hier wurde der unter Verbänden intensiv diskutierte Entwurf des neuen Bauvertragsrechts entwickelt. Unterdessen hat der Bundesrat seine Stellungnahme dazu abgegeben. Noch vor der Sommerpause soll er im Bundestag erstmals beraten werden. Jan Loleit, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen, und Carsten Seim, sprachen mit Kelber über Streitpunkte wie das geplante neue Anordnungsrecht von Bauherren, die Neuregelung der Abschlagszahlungen und die Handwerker-Haftung im Falle des Einbaus fehlerhafter Materialien. Das Gespräch ist aktuell im Magazin des BVN erschienen.  Mehr lesen

Ärgernis Außenstände – Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der Vereine Creditreform

Interview mit Volker Ulbricht, Creditreform25,4 Prozent der Unternehmen des Baugewerbes und 24,9 Prozent der Betriebe im Ausbauhandwerk warten bei öffentlichen Auftraggebern bis zu 90 Tage auf den Zahlungseingang für geleistete Arbeit. Bei privaten Auftraggebern ist der Anteil mit 6,7 beziehungsweise 8,5 Prozent aller Unternehmen deutlich niedriger. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Verbandes der Vereine Creditreform e. V. hervor. In einem Interview mit Carsten Seim und Jan Loleit nimmt Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Vereine Creditreform e.V., zu den Gründen Stellung. Das Gespräch wurde geführt für das Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen. Mitverantwortlich für die Zahlungsverzögerungen machte Ulbricht die hohen Ansprüche öffentlicher Auftraggeber an die „formale Prüffähigkeit“ von Rechnungen.

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Interview: Die TXLogistik AG, ihre Standortwahl und ihre Perspektiven

TXLogistik-CEO Karl Michael Mohnsen: Interview mit der pro Troisdorf-Vorstandsvorsitzenden Leonie-Schneider-Kuttig und Carsten Seim. Foto: Carsten Seim
Seit September 2005 ist Karl Michael Mohnsen Vorstandsvorsitzender der TXLogistik AG. Der aus Hamburg gebürtige Betriebswirt führt die Geschäfte gemeinsam mit Pietro Mancuso, Vorstand Finanzen, und Frank Lehner, Vorstand Vertrieb/Marketing. Die TXLogistik ist eine hundertprozentige Tochter der Trenitalia. Sie ist mit einem Umsatz von 250 Millionen Euro nach der Deutschen Bahn zweitgrößter Schienen-Logistiker in Deutschland und gehört zu den umsatzstärksten Schienen-Logistik-Unternehmen in Europa. Seit 2015 befindet sich die Konzernzentrale in Troisdorf. Mit Leonie Schneider-Kuttig, Vorstandsvorsitzende des Unternehmerclubs pro Troisdorf, und Carsten Seim, Kommunikationsberatung avaris | konzept, sprach Mohnsen über die Gründe für diese Standortentscheidung und die Perspektiven des Troisdorfer Unternehmens in der Schienenlogistik. Das Interview auf der Seite des Unternehmerclubs pro Troisdorf.

Leonie Kuttig: Herr Mohnsen, wie sind Sie zur Schienenlogistik gekommen?

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Industrie 4.0 – wir haben das Prozess-Know-how!

Arndt G. Kirchhoff im Interview mit Carsten Seim. Foto: NRW MetallDer Unternehmer Arndt G. Kirchhoff ist Chef der Kirchhoff Automotive GmbH mit Sitz in Iserlohn. Seit 2014 ist er Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e. V. (METALL NRW). In diesem Interview mit dem Magazin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, äußert er sich zu den Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0. Er spricht auch über eine gemeinsame Erklärung, die METALL NRW und die IG Metall im Sommer zur digitalen Revolution imVerarbeitenden Gewerbe vorgelegt haben. Die Fragen stellte Carsten Seim.

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Ist das Thema aus Ihrer Sicht wirklich so wichtig?

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Interview: EnEV und Energieberatung – Chancen und Risiken für Baugewerbe und Handwerk

Christian Stolte ist Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude und Wärme der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in Berlin. In diesem Interview beantwortet er Fragen zur Verschärfung der EnEV in 2016, zu Problemen mit den Effizienz-Zielen im Gebäudebestand sowie zum umstrittenen Unabhängigkeits-Gebot in der Energieberatung. Die Fragen stellten Carsten Seim und Jan Loleit.

2016 tritt die verschärfte EnEV 2014 in Kraft. Sie verteuere das Bauen laut Wohnungswirtschaft um bis zu elf Prozent, im Schnitt der Gebäudetypen um sieben Prozent. Sollte man die Verschärfung dieser Richtlinie angesichts mangelnder Sozialwohnungen und massiver Zuwanderung um fünf Jahre aussetzen, wie die Bauindustrie es fordert?
Das ist aus meiner Sicht ein falsches Signal. Zum einen haben sich viele darauf eingestellt. Zum anderen: Die neue Stufe der EnEV führt zwar zu gewissen Mehrkosten, die sorgt in Zukunft aber auch für Einsparungen bei der Energie. Heute errichtete Gebäude stehen über mehrere Jahrzehnte. Deshalb ist es zukunftsweisend, die neue Stufe der EnEV nicht auszusetzen. Zudem: Die Ministerien haben mit Blick auf die Flüchtlinge ja bereits beschlossen, dass die EnEV bei leichten Behelfsbauten und Umnutzungen temporär ausgesetzt werden kann.

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