Auch die Vorschau für das Jahr 2010 korrigierten die Wirtschaftsforscher nach oben. Sie gehen nun von einem Prozent statt bisher 0,4 Prozent realem Wachstum aus.
Arbeitsmarkt kommt in Deutschland mit einem blauen Auge davon
Vor diesem Hintergrund werde der Einbruch auf dem Arbeitsmarkt geringer als befürchtet ausfallen. Das IfW geht von 4,2 Millionen Arbeitslosen Ende 2010 aus. Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt werde sich nicht so stark wie in anderen Ländern verschlechtern – „und auch bei Weitem nicht so stark, wie man aufgrund der Schärfe des Produktionsrückgangs erwarten könnte“.
Als einen wichtigen Grund für diese günstige Entwicklung nennen die Kieler Forscher die zurückliegenden Arbeitsmarktreformen und die dadurch induzierte Lohnzurückhaltung.
Auch der Weltkonjunktur attestieren die Wissenschaftler einen Pfad der konjunkturellen Erholung. Für dieses Jahr rechnen sie mit einem Rückgang der gloablen Produktion um 1,2 Prozent, im kommenden Jahr bereits wieder mit einem Anstieg mum 2,8 Prozent. Hintergrund: „Die Lage an den Weltfinanzmärkten hat sich erheblich entspannt, die Stimmungsindikatoren sind aufwärts gerichtet, die Auftragseingänge haben zugenommen und die Produktion hat verbreitet begonnen zu steigen.“ IWF über positive Entwicklung überrascht
Nach Auffassung von Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungs Fonds (IWF), wird die Welt die Krise wohl schneller hinter sich lassen als erwartet. Zunächst sei der IWF von einer Erholung der Wirtschaft in der ersten Hälfte des Jahres 2010 ausgegangen. Nun glaubt er: „Sie könnte auch ein Quartal früher kommen ..." Der IWF will seine Prognose, die er in der kommenden Woche vorlegen wird, wohl ebenfalls nach oben korrigieren. Quelle: IfW
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Grundsätzliches über das Konjunktur- und Finanzkrisenmanagement der Bundesregierung von Kanzleramtsminister Thomas de Maiziére.
Ökonomie ist zu 90 Prozent Psychologie. Kommunikation beeinflusst Stimmungen und damit auch das Geschäftsklima.
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