Im Iran sind nach Angaben der Organisation "Reporter ohne Grenzen" seit Beginn der Proteste nach den Präsidentschaftswahlen über 100 Journalisten und Blogger festgenommen worden. Jüngst sei es zu weiteren Verhaftungen gekommen.
Ein Korrespondet der Agentur AFP sowie eine weitere Reporterin wurden festgesetzt, weil sie trotz Verbots durch das Regime am 4. November über neuerliche Proteste berichteten. Tags zuvor war der Blogger und Leiter einer Menschenrechtsgruppe verhaftet worden.
Nach Angaben von Reporter ohne Grenzen sind 23 Medienmitarbeiter und Blogger immer noch in Haft - und: "„Die illegalen Festnahmen und Entführungen von Journalisten im Iran gehen weiter.“ In "Schauprozessen" werde den Beschuldigten keine Berufungsmöglichkeit eingeräumt. Quelle.
Die Online-Ausgabe der britischen Zeitung Guardian hat seit längerer Zeit eine Liste der Vermissten und Getöteten im Iran seit Beginn der Proteste angelegt. Rechts: Ausriss aus der Webseite des Guardian.
Statement der Agenturen avaris | konzept und avaris | godot zur Lage im Iran.
