Lernen und Arbeiten 2030: Interview mit Prof. Dieter Spath, Fraunhofer IAO und acatech und ifaa-Direktor Prof. Sascha Stowasser

Der Arbeitswissenschaftler Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Dieter Spath ist Institutsleiter des Fraunhofer IAO und IAT der Universität Stuttgart. Er ist zudem Präsident der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Zudem war er Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG. In der Münchener acatech-Zentrale traf er sich zu einem Gespräch mit ifaa-Direktor Prof. Dr.-Ing. Stowasser und Carsten Seim, Redaktion der B+A. Es ging um demografische und digitale Herausforderungen für unsere Wirtschaft. Thema war auch Peter Altmaiers umstrittene Industriestrategie 2030. Spath ist einer der bedeutendsten Experten für die Arbeitswelt der Zukunft. Das Interview ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Betriebspraxis & Arbeitsforschung des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft erschienen.

Thesen aus dem Interview.

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Zukunft der Arbeitswelt - Dialog zwischen Professor Stowasser und Carsten Seim

»Herausforderungen im Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit«

Mit dem vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit beschäftigt sich ein Gespräch, das Carsten Seim mit dem Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa, sowie den Fachbereichsleitern Dipl.-Päd. Sven Hille (Arbeitszeit und Vergütung), Dr.-Ing. Frank Lennings (Unternehmensexzellenz) und Dr. rer. pol. Stephan Sandrock (Arbeits- und Leistungsfähigkeit) führte. Erschienen ist es in der arbeitswissenschaftlichen Fachzeitschrift Betriebspraxis & Arbeitsforschung (Februar-Ausgabe). Die Diskussion bewegte sich um Megatrends und die Rolle der Arbeitswissenschaft bei der Erforschung und Begleitung vor uns liegender Veränderungen in der Unternehmens- und Arbeitswelt. Das Interview ist hier dokumentiert.

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Fachkräftemangel: Gabriel will neue Anreize für Ältere, länger im Beruf zu bleiben

„Wir müssen den Erfahrungsschatz der Älteren bestmöglich und solange wie möglich nutzen. Dazu braucht es Anreize für Ältere, damit sie ihre Berufstätigkeit fortsetzen und nicht frühzeitig in Rente gehen.“ Das erklärte der Vizekanzler in einem Interview mit der arbeitswissenschaftlichen Fachzeitschrift Betriebspraxis & Arbeitsforschung des Düsseldorfer Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa. Zur Pressemeldung. Mehr lesen

Tiefststand bei neuen Dualen Ausbildungsverhältnissen und die Empfehlungen eines Jugendforschers

Professor Klaus Hurrelmann Foto: Hertie School of Governance, Interview mit Carsten Seim
Professor Klaus Hurrelmann Foto: Hertie School of Governance

Demografie und eine wachsende Studierneigung sind nach Angaben des Bundesbildungsministeriums für einen neuen Tiefststand bei neu abgeschlossenen Dualen Ausbildungsverträgen verantwortlich. In der Zeit vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 sind nur 522 200 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr, so die Ausbildungsbilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverhältnisse sinkt bereits seit Jahren und hat, wie die #FAZ meldete, den tiefsten Stand seit der Wende erreicht. Über den wachsenden Wettbewerb um junge Berufseinsteiger und geeignete Angebote für Angehörige der Generation Y sprach ich vor einiger Zeit in einem Interview mit dem Jugendforscher Professor Klaus Hurrelmann. Er ist Mitglied im Leitungsteam der Shell-Jugendstudie. Mehr lesen