Interview mit Ulrich Reifenhäuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

Ulrich Reifenhäuser im Gespräch mit Carsten Seim und Leonie Schneider-Kuttig
Die Reifenhäuser-Gruppe beschäftigt weltweit 1500 Menschen. Knapp 1000 arbeiten im Stammhaus Troisdorf. In diesem Gespräch gab Ulrich Reifenhauser, der das Familienunternehmen mit seinen Brüdern Bernd und Klaus Reifenhäuser führt, ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland ab. Das Wichtigste sei eine gute Kommunikation in der Prozesskette, so Reifenhäuser. „Vom Auftragseingang über die Konstruktion, von der Arbeitsvorbereitung bis zur Fertigung und zum Vertrieb muss diese nahtlos sowie von gegenseitigem Verständnis, Fachwissen und umfassender Erfahrung geprägt sein. Das Endergebnis aus geformten Metall und Elektronik muss am Ende genau das sein, was der Kunde haben will.“ Dies erreiche man nur in „einer perfekt eingespielten Struktur, wie wir sie in Troisdorf haben“. „Die deutsche Kommunikationkette ist nach unseren Erfahrungen unverzichtbar“, betonte der Unternehmer im Gespräch mit Leonie Schneider-Kuttig und Carsten Seim. Schneider-Kuttig ist Vorstandsvorsitzende des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und Geschäftsführerin der Managementberatung LEO Consult.

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Interview: Industrie 4.0 – geht uns die Arbeit aus?

PM-Dick

Peer Michael Dick ist Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall. Mit ihm sprachen Dr. Stephan Sandrock, Leiter der Fachgruppe Arbeits- und Leistungsfähigkeit am Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, und
 über Auswirkungen, Risiken und Chancen des Wandels zur Industrie 4.0. Themen waren auch die zunehmende Mensch-Roboter-Interaktion und die Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsalltag der Beschäftigten. Es ging in diesem Gespräch zudem um Handlungsbedarf um neue Belastungen angesichts der omnipräsenten digitalen Erreichbarkeit, aber auch um die Chancen 4.0. Das Interview ist in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Betriebspraxis & Arbeitsforschung erschienen. Auszüge finden Sie hier. Mehr lesen

Industrie 4.0 – wir haben das Prozess-Know-how!

Arndt G. Kirchhoff im Interview mit Carsten Seim. Foto: NRW MetallDer Unternehmer Arndt G. Kirchhoff ist Chef der Kirchhoff Automotive GmbH mit Sitz in Iserlohn. Seit 2014 ist er Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e. V. (METALL NRW). In diesem Interview mit dem Magazin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, äußert er sich zu den Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0. Er spricht auch über eine gemeinsame Erklärung, die METALL NRW und die IG Metall im Sommer zur digitalen Revolution imVerarbeitenden Gewerbe vorgelegt haben. Die Fragen stellte Carsten Seim.

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Ist das Thema aus Ihrer Sicht wirklich so wichtig?

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