Interview mit Ulrich Reifenhäuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

Ulrich Reifenhäuser im Gespräch mit Carsten Seim und Leonie Schneider-Kuttig
Die Reifenhäuser-Gruppe beschäftigt weltweit 1500 Menschen. Knapp 1000 arbeiten im Stammhaus Troisdorf. In diesem Gespräch gab Ulrich Reifenhauser, der das Familienunternehmen mit seinen Brüdern Bernd und Klaus Reifenhäuser führt, ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland ab. Das Wichtigste sei eine gute Kommunikation in der Prozesskette, so Reifenhäuser. „Vom Auftragseingang über die Konstruktion, von der Arbeitsvorbereitung bis zur Fertigung und zum Vertrieb muss diese nahtlos sowie von gegenseitigem Verständnis, Fachwissen und umfassender Erfahrung geprägt sein. Das Endergebnis aus geformten Metall und Elektronik muss am Ende genau das sein, was der Kunde haben will.“ Dies erreiche man nur in „einer perfekt eingespielten Struktur, wie wir sie in Troisdorf haben“. „Die deutsche Kommunikationkette ist nach unseren Erfahrungen unverzichtbar“, betonte der Unternehmer im Gespräch mit Leonie Schneider-Kuttig und Carsten Seim. Schneider-Kuttig ist Vorstandsvorsitzende des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und Geschäftsführerin der Managementberatung LEO Consult.

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Vernetzt mehr erreichen – der Unternehmerclub pro Troisdorf

Neues Mitgliedsprofil von Carsten Seim, avaris | konzept, im Unternehmerclub pro Troisdorf.

Der Unternehmer-Club pro Troisdorf repräsentiert branchenübergreifend die Wirtschaft der einwohnerstärksten Stadt des Rhein-Sieg-Kreises. Vertreten sind Produktion, Handel und Dienstleistung. Zu den mehr als 100 Mitgliedern dieses Netzwerks zählen die drei bedeutendsten privaten Arbeitgeber der Stadt sowie auch junge und hochdynamische Unternehmen.

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Der Burnout und das Kapital

Ein bemerkenswert zeitkritischer, stellenweise erfrischend ironischer #FAS-Aufsatz über den empfundenen Vormarsch des #Burnout. Im Dezember 2011 habe ich das damals bereits in die Schlagzeilen geratene Phänomen gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Stephan Sandrock, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, und dem Gesamtmetall-Experten Dr.-Ing. Falk-Gerald Reichel beleuchtet. Das Interview zum Burnout.

Tiefststand bei neuen Dualen Ausbildungsverhältnissen und die Empfehlungen eines Jugendforschers

Professor Klaus Hurrelmann Foto: Hertie School of Governance, Interview mit Carsten Seim
Professor Klaus Hurrelmann Foto: Hertie School of Governance

Demografie und eine wachsende Studierneigung sind nach Angaben des Bundesbildungsministeriums für einen neuen Tiefststand bei neu abgeschlossenen Dualen Ausbildungsverträgen verantwortlich. In der Zeit vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 sind nur 522 200 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr, so die Ausbildungsbilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverhältnisse sinkt bereits seit Jahren und hat, wie die #FAZ meldete, den tiefsten Stand seit der Wende erreicht. Über den wachsenden Wettbewerb um junge Berufseinsteiger und geeignete Angebote für Angehörige der Generation Y sprach ich vor einiger Zeit in einem Interview mit dem Jugendforscher Professor Klaus Hurrelmann. Er ist Mitglied im Leitungsteam der Shell-Jugendstudie. Mehr lesen