Interview mit Christian Lindner: „Wir brauchen wieder eine Politik für die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft“

„Eine Politik für die Menschen in der Mitte der Gesellschaft“ forderte Christian Lindner im Gespräch mit der Verlegerfamilie Sigurd Rautenberg-Otten, Dr. Franz Wilhelm Otten, David Otten und Markus Braun. Das von Carsten Seim moderierte Interview mit dem FDP-Spitzenkandidaten fand statt bei einem Besuch am Zentralstandort von Rautenberg Media in Troisdorf am 18. April.

Herr Lindner, warum soll ich wieder FDP wählen in NRW?
Lindner: Wenn die Welt verrückt geworden ist, sollte man etwas Vernünftiges wählen.

Warum ist die Welt aus Ihrer Sicht verrückt geworden?

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Interview mit MdB Elisabeth Winkelmeier-Becker zum neuen Bauvertragsrecht

Elisabeth Winkelmeier-Becker, Sprecherin der Arbeitsgruppe Recht und Verbraucherschutz in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Mit ihr sprachen Jan Loleit, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen und Carsten Seim über das neue Bauvertragsrecht sowie die Neufassung des Sachmängel-Gewährleistungsrechts für Handwerker. Thema war auch die EU-Immobilienkreditrichtlinie. Foto: Markus Witte/Büro Winkelmeier-Becker Mehr lesen

carsten_seim„Selten, wirklich selten hat sich der in dieser Hinsicht ohnehin schon anfällige deutsche Medienbetrieb dermaßen blamiert wie in seinen Reaktionen auf die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten“, meint Alexander Grau auf dem Online-Portal des Magazins Cicero. Er schreibt von weltfremder Überraschung und Empörung nach Trumps Sieg. Mehr.
In einem Stück der Basler Zeitung ist mit Blick auf die Journalisten die Rede davon, dass sich ein Beruf abschaffe. Mehr lesen

Interview mit Staatssekretär Ulrich Kelber: Streitpunkte im neuen Bauvertragsrecht

Ulrich Kelber im Interview mit Jan Loleit und Carsten Seim. Foto: Carsten Seim

Der Bonner Bundestagsabgeordnete und Dipl.-Informatiker Ulrich Kelber (SPD) ist seit 2013 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Hier wurde der unter Verbänden intensiv diskutierte Entwurf des neuen Bauvertragsrechts entwickelt. Unterdessen hat der Bundesrat seine Stellungnahme dazu abgegeben. Noch vor der Sommerpause soll er im Bundestag erstmals beraten werden. Jan Loleit, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen, und Carsten Seim, sprachen mit Kelber über Streitpunkte wie das geplante neue Anordnungsrecht von Bauherren, die Neuregelung der Abschlagszahlungen und die Handwerker-Haftung im Falle des Einbaus fehlerhafter Materialien. Das Gespräch ist aktuell im Magazin des BVN erschienen.  Mehr lesen

ZiTi-Podium zum Innenstadt-Umbau – eine Halbzeitbilanz

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8,8 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln erwartet die Stadt Troisdorf insgesamt aus Bundes- und Landesmitteln für die Erneuerung ihres Zentrums im Rahmen der Zukunfts-Initiative Troisdorf Innenstadt, kurz ZiTi. Die Förderquote liegt bei 70 Prozent. Über das „Warum“ und die Ziele eines öffentlichen Engagements für die Förderung des Städtebaus diskutierten am 4. Mai im Foyer der Stadthalle der Architekt Professor Dr. Franz Pesch, dessen Büro das „Integrierte Handlungskonzept Innenstadt Troisdorf“ aufgesetzt hat, die Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann, Troisdorfs Wirtschaftsförderer Thomas Zacharias und Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski. Das Podium fand im Vorfeld des bundesweiten Tages der Städtebauförderung am 21. Mai statt.
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Interview mit Niedersachsens Finanzminister über #PPP und die #Erbschaftssteuer-Novelle für Unternehmen

Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider im Interview mit Jan Loleit und Carsten SeimPublic Private Partnership ist nicht geeignet, „den Mittelstand in Deutschland angemessen zu beteiligen“ und wird am Ende teurer für den Steuerzahler als in öffentlicher Hand durchgeführte Bauvorhaben. Diese Auffassung vertritt Niedersachsens Finanzminister Peter Jürgen Schneider in einem Interview mit dem Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen, BVN. Schneider nahm darin Stellung zur von Bundesverkehrsminister Dobrindt präsentierten „neuen Generation“ der Public Private Partnership, über die mithilfe privater Investoren der Bau von 600 Kilometern Autobahn finanziert werden soll. PPP sei „nichts anderes als der Versuch, einen Schattenhaushalt zu etablieren“, erklärte der Minister. Das Gespräch mit Jan Loleit und Carsten Seim bewegte sich außerdem um überfällige Infrastruktur-Investitionen, Baukostensteigerungen, die Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber und die neuen Erbschaftssteuer-Regeln für Unternehmen. Mehr lesen

#Seminar Berlin Dorotheenstraße

Carsten Seim - Berlin-SelfieDrei schöne Seminartage in Berlin liegen hinter mir. Zielgruppe: Büroleiter und Mitarbeiter von Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Sehr interessierte Teilnehmer, engagierte Diskussionen – so wie man es sich als Dozent nur wünschen kann. Auf dem Weg zum Rückflug ins Rheinland mache ich dieses Foto in der Dorotheenstraße. Der Aufnahmeort liegt nur wenige Meter entfernt von jenem Gebäude, in dem Schabowski die Maueröffnung verkündet hat. Mit einem Kollegen habe ich dort über strategische Planung politischer Öffentlichkeitsarbeit referiert. Hätte mir einer 1988 gesagt, dass ich einmal an diesem Ort arbeiten würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt …

Vernetzt mehr erreichen – der Unternehmerclub pro Troisdorf

Neues Mitgliedsprofil von Carsten Seim, avaris | konzept, im Unternehmerclub pro Troisdorf.

Der Unternehmer-Club pro Troisdorf repräsentiert branchenübergreifend die Wirtschaft der einwohnerstärksten Stadt des Rhein-Sieg-Kreises. Vertreten sind Produktion, Handel und Dienstleistung. Zu den mehr als 100 Mitgliedern dieses Netzwerks zählen die drei bedeutendsten privaten Arbeitgeber der Stadt sowie auch junge und hochdynamische Unternehmen.

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Die Nähe im Regierungsviertel und die virtuelle Realität der Tagesschau

Ich bin im Regierungsviertel in Mantel und Anzug unterwegs – und mit dem für Berlin typischen Rollkoffer: Akten für ein Seminar. Andere ebenfalls so ausgestattete Menschen kommen entgegen: Ein Ministeriumssprecher schaut prüfend, und ich sehe in seinem Kopf die Frage arbeiten: „Muss ich den grüßen?“ Die Welt ist klein in der Bannmeile, und alle, die so aussehen, als würden sie hier hingehören, könnten sich in einer Runde, bei einem Termin, einer Pressekonferenz oder einer der vielen opulenten Abendveranstaltungen wieder begegnen. Hier treffen sich vielfach dieselben Menschen in denselben Konstellationen bei denselben Ritualen. An diese Szene aus dem vergangenen Sommer fühlte ich mich erinnert, als ich jüngst den #FAS-Aufsatz des Medien-Bloggers Stefan Niggemeier las. Es findet sich auch in seinem Blog. Das Stück ist zwar schon am 1. Februar erschienen. Ich setze ihm hier ein eigenes Lesezeichen, weil es zeitlos interessant ist. Der Aufsatz analysiert unter dem Titel „Die 20-Uhr-Wirklichkeit“, wie sich die Tagesschau „täglich ihre eigene politische Realität“ inszeniert.

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