ZiTi-Podium: MdBs diskutieren mit Experten über Zukunft der Stadtzentren

MdBs Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann in Expertenrunde„Klein- und Mittelstädte sind der bestimmende Stadttyp in der Bundesrepublik. In ihnen wohnen mehr als zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger. Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit, seien es die Alterung der Bevölkerung, der soziale Zusammenhalt, Defizite an preiswerten Wohnungen oder die Übermacht des Onlinehandels, die für Städte wie Troisdorf gefunden und in ihnen umgesetzt werden, sind deshalb wegweisend für die Zukunft der Städte insgesamt.“ Das sagt der Architekt und Stadtplaner Professor Dr. Franz Pesch im Gespräch mit ZiTi. Am Mittwoch, 4. Mai, ab 19 Uhr, wird Professor Pesch im Foyer der Stadthalle Troisdorf ein öffentliches ZiTi-Podium über die „Perspektiven für Zentren von Mittelstädten moderieren. Teilnehmer sind die Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann sowie Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski und Thomas Zacharias (TROWISTA). Das ZiTi-Podium findet statt im Vorfeld des bundesweiten Tages der Städtebauförderung (21. Mai). Die Absolut-Avaris GbR, Carsten Seim und Joachim Kliesen, realisieren die Kampagne für die Stadt Troisdorf. Mehr lesen

Ärgernis Außenstände – Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der Vereine Creditreform

Interview mit Volker Ulbricht, Creditreform25,4 Prozent der Unternehmen des Baugewerbes und 24,9 Prozent der Betriebe im Ausbauhandwerk warten bei öffentlichen Auftraggebern bis zu 90 Tage auf den Zahlungseingang für geleistete Arbeit. Bei privaten Auftraggebern ist der Anteil mit 6,7 beziehungsweise 8,5 Prozent aller Unternehmen deutlich niedriger. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Verbandes der Vereine Creditreform e. V. hervor. In einem Interview mit Carsten Seim und Jan Loleit nimmt Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Vereine Creditreform e.V., zu den Gründen Stellung. Das Gespräch wurde geführt für das Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen. Mitverantwortlich für die Zahlungsverzögerungen machte Ulbricht die hohen Ansprüche öffentlicher Auftraggeber an die „formale Prüffähigkeit“ von Rechnungen.

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Interview mit Christian von Stetten zur Debatte um ÖPP

19294_17_Von-StettenChristian von Stetten ist mittelstandspolitischer Sprecher der Unions-Fraktion. Seit 2002 ist der CDU-Politiker Mitglied im Deutschen Bundestag. Seit den 90er-Jahren ist er Unternehmer. In einem Interview für das Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen machte er deutlich, dass sich der unternehmerische Mittelstand auf eine Zunahme von öffentlich-privaten Partnerschaften einstellen müsse. Er widersprach auch vorangegangenen Äußerungen des niedersächsischen Finanzministers Jürgen Schneider. Dieser vertritt die Auffassung, dass ÖPP für den Staat teurer sei als öffentlich finanzierte Bauvorhaben. Von Stetten stellte sich hinter Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und meint, dass ÖPP neue Chancen auch für den Mittelstand im Baugewerbe bringen werde.  Mehr lesen

Interview mit Niedersachsens Finanzminister über #PPP und die #Erbschaftssteuer-Novelle für Unternehmen

Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider im Interview mit Jan Loleit und Carsten SeimPublic Private Partnership ist nicht geeignet, „den Mittelstand in Deutschland angemessen zu beteiligen“ und wird am Ende teurer für den Steuerzahler als in öffentlicher Hand durchgeführte Bauvorhaben. Diese Auffassung vertritt Niedersachsens Finanzminister Peter Jürgen Schneider in einem Interview mit dem Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen, BVN. Schneider nahm darin Stellung zur von Bundesverkehrsminister Dobrindt präsentierten „neuen Generation“ der Public Private Partnership, über die mithilfe privater Investoren der Bau von 600 Kilometern Autobahn finanziert werden soll. PPP sei „nichts anderes als der Versuch, einen Schattenhaushalt zu etablieren“, erklärte der Minister. Das Gespräch mit Jan Loleit und Carsten Seim bewegte sich außerdem um überfällige Infrastruktur-Investitionen, Baukostensteigerungen, die Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber und die neuen Erbschaftssteuer-Regeln für Unternehmen. Mehr lesen

Nachbesserungen bei der Mindestlohnbürokratie?

PakleppaFelix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB), ist zuversichtlIch, dass es zu einer Entschärfung der von vielen Unternehmen scharf kritisierten Mindestlohnbürokratie kommen wird. In einem Interview mit dem Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen erklärte er: „Was wir brauchen, ist deshalb ein für alle gesichtswahrender Weg, um die geltenden Regelungen im Gesetz und in der Verordnung zu entschärfen. Wir wissen, dass daran innerhalb der Bundesregierung gearbeitet wird.“ Weiter führte Pakleppa aus: „Wir haben jedenfalls erfolgversprechende Signale, dass zurzeit ein Kompromisspaket geschnürt wird, das auch die von der SPD gestellten Bundesminister akzeptieren können müssten.“

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Vernetzt mehr erreichen – der Unternehmerclub pro Troisdorf

Neues Mitgliedsprofil von Carsten Seim, avaris | konzept, im Unternehmerclub pro Troisdorf.

Der Unternehmer-Club pro Troisdorf repräsentiert branchenübergreifend die Wirtschaft der einwohnerstärksten Stadt des Rhein-Sieg-Kreises. Vertreten sind Produktion, Handel und Dienstleistung. Zu den mehr als 100 Mitgliedern dieses Netzwerks zählen die drei bedeutendsten privaten Arbeitgeber der Stadt sowie auch junge und hochdynamische Unternehmen.

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Zitiert: Tichys Einblick zu Lindners angeblicher Wutrede im Landtag …

… und das Rudelverhalten in der Berichterstattung mancher Medien. FDP-Vorsitzender und NRW-MdL Christian Lindner hatte in einer Landtagsrede auf einen hämischen Zwischenrufer aus der SPD-Fraktion reagiert. Das online auch von der WELT verbreitete Video wurde – Stand 4. Februar – mehr als 1,5 Millionen Mal aufgerufen. Im Online-Portal Tichys Einblick des früheren Wiwo-Chefredakteurs Roland Tichy schreibt Fritz Goergen dazu:

„Wutrede“? Keine Spur von Wut, wohl aber von unbändigem Spaß über ein so fabelhaftes Geschenk. Lindners Freude nahm von Minute zu Minute derart zu, dass er am Ende unter dem lauten Gelächter des Landtagsplenums selbst sagte: „So, das hat Spaß gemacht.“ Wonach er seine in der Sache scharfe Kritik an der Politik der rot-grünen Landesregierung 11 Minuten fortsetzte. Der Schlussapplaus fiel überdurchschnittlich lang und laut aus.

Der Vorgang ist ein Lehrstück unserer Medienwelt, der traditionellen Medien, der neuen und ihrer gegenseitigen Wirkungen. Einer schreibt „Wutrede“ und alle wiederholen es ungeprüft und ohne nachzudenken. Mehr lesen

SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Oppermann: Mittel aus Solizuschlag auch für Westbundesländer

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann | Foto:  Gerrit Sievert
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann | Foto: Gerrit Sievert

„Unsere Verfassung verlangt aus guten Gründen, dass die Lebensverhältnisse in den Regionen gleichwertig sein sollen. Nach der Deutschen Einheit war es richtig, über den Solidaritätszuschlag für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ostdeutschland zu sorgen. Inzwischen haben wir strukturschwache Regionen in ganz Deutschland. Deswegen plädiere ich dafür, die Mittel aus dem Solidaritätszuschlag nach 2019 im ganzen Land, also auch in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, einzusetzen.“ Das erklärte Thomas Opppermann, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, in einem Interview mit dem Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen. Damit stellte er sich hinter entsprechende Vorstellungen der NRW-Landesregierung.

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Wachstum 2015 nur noch 1,3 Prozent – HWWI senkt Prognose

hwwiNach Aussagen des Hamburgischen WeltwirtschaftsInstitutes (HWWI) wird Deutschland in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent abschließen. Im kommenden Jahr rechnen die Forscher mit einem Plus von 1,3 Prozent. Ihrer Ansicht nach „wird die Binnenwirtschaft die wichtigste Wachstumsstütze bleiben“: „Vor allem der private Konsum wird aufgrund der weiterhin günstigen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und steigender Realeinkommen deutlich zum Wachstum beitragen.“

Das HWWI meint, dass der Mindestlohn „tendenziell die Arbeitslosigkeit erhöhen und den Aufbau der Erwerbstätigkeit dämpfen“ wird. Die von der Großen Koalition beschlossene „abschlagsfreie Rente dürfte … die Erwerbstätigkeit mindern“. Mehr lesen

Euro-Normungswahn im Bauwesen

In einem Interview für das Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen, BVN, nimmt Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, den Normungswahn im Bauwesens ins Visier, hier insbesondere die Eurocodes. Die Fragen stellten Jan Loleit, stv. Hauptgeschäftsführer des Verbandes, und Carsten Seim. Wörtlich erklärte Kammeyer: „Die alte Stahlbaunorm zum Beispiel hatte früher circa 100 Seiten, der Eurocode hat heute circa 500 Seiten. Ähnlich sieht es im Massivbau, im Holzbau und im Mauerwerksbau aus.“ Die Frage, ob ein normaler Bauunternehmer ohne Jurastudium die Normungs- und Regelungskulisse noch beherrschen könne, beantwortete er mit: „“Eindeutig nein!“

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