Debatte um das „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“

Am 18. Dezember 2019 hat das Bundesjustizministerium den Entwurf eines „Gesetzes zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ vorgelegt. Er sieht „Maßnahmen zur intensiveren und effektiveren Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität vor“. Soziale Netzwerke sollen „dem Bundeskriminalamt … bestimmte strafbare Inhalte … melden, die den sozialen Netzwerken durch eine Beschwerde bekannt und von ihnen entfernt oder gesperrt wurden. Zu melden sollen insbesondere Morddrohungen und Volksverhetzungen sein.“ (Quelle). „Debatte um das „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität““ weiterlesen

Vortrag im Hospiz St. Klara: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Notar Stephan Römer und Dr. Rolf Joeres diskutierten mit den Anwesenden

Sie liegen nach einem Unfall bewusstlos im Krankenhaus oder werden im Alter dement. Wer entscheidet dann zum Beispiel über Behandlungsalternativen? Wer vertritt Sie gegenüber Banken und Behörden? Beizeiten sollte jeder darüber nachdenken, wer Entscheidungen für einen Menschen treffen kann, wenn dieser dazu nicht mehr selbst in der Lage ist – zum Beispiel in der letzten Phase des Lebens. Wichtige Stichworte sind hier General- und Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung sowie Patientenverfügung. Darüber referierten am Donnerstagabend, 21. November, Stephan Römer, Notar mit Amtssitz in Troisdorf, und der Internist PD Dr. med. Rolf Joeres, früherer ärztlicher Direktor im St. Josef-Hospital. 65 Gäste verfolgten den Vortrag im Hospiz St. Klara Troisdorf. (Presseinformation für das Hospiz St. Klara Troisdorf)
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Lernen und Arbeiten 2030: Interview mit Prof. Dieter Spath, Fraunhofer IAO und acatech und ifaa-Direktor Prof. Sascha Stowasser

Der Arbeitswissenschaftler Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. Dieter Spath ist Institutsleiter des Fraunhofer IAO und IAT der Universität Stuttgart. Er ist zudem Präsident der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Zudem war er Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG. In der Münchener acatech-Zentrale traf er sich zu einem Gespräch mit ifaa-Direktor Prof. Dr.-Ing. Stowasser und Carsten Seim, Redaktion der B+A. Es ging um demografische und digitale Herausforderungen für unsere Wirtschaft. Thema war auch Peter Altmaiers umstrittene Industriestrategie 2030. Spath ist einer der bedeutendsten Experten für die Arbeitswelt der Zukunft. Das Interview ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Betriebspraxis & Arbeitsforschung des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft erschienen.

Thesen aus dem Interview.

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Meinung – der Soli und die kaiserliche Sektsteuer

Die Wende ist fast 30 Jahre her. Infrastrukturell blühen die Landschaften vielerorts im Osten. Der Solidaritätszuschlag droht, ein Stehvermögen wie die kaiserliche Sektsteuer zu entwickeln. Die wurde zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte im 1. Weltkrieg eingeführt. Die @Groko ist sich uneins, ob der Soli abgeschafft wird, was 30 Jahre danach aus meiner Sicht überfällig ist. Nun denkt Finanzminister Scholz darüber nach, den Spitzensteuersatz zu erhöhen. Zu zahlen ist der für Menschen, die ab ca. 54 000 Euro brutto im Jahr verdienen. „Wieder einmal droht die Mitte, die mit ihren Abgaben und Steuern das Land am Laufen hält, … leer auszugehen. Klammheimlich wurde sie zur Oberschicht umdefiniert“, schreibt Capital über das Politikverständnis mancher in der Berliner Koalition. Lesenswert. Vielleicht könnten die Groß-Koalitionäre einmal darüber nachdenken, wie man Dot.com-Konzerne in diesem Land dazu bringen kann, einen angemessenen Anteil an Steuern von den gigantischen Umsätzen zahlen zu müssen, die sie hierzulande erwirtschaften, statt die Mitte dieser Gesellschaft weiter in dieser Weise abschöpfen zu wollen.

Interview: Künstliche Intelligenz und Digitalisierung

Digitalisierung und künstliche Intelligenz: Demnächst Interview mit NRW-Innovationsminister Professor Pinkwart.

Erscheint im Februar. Interview mit NRW-Innovationsminister Prof. Pinkwart. Themen: künstliche Intelligenz, Digitalisierung und neue vernetzte Industriestrukturen. Neue Ausgabe der Betriebspraxis & Arbeitsforschung, Magazin des ifaa, gerade fertiggestellt. Mit dem Ingenierwissenschaftler Professor Sascha Stowasser, Direktor des ifaa mit Lehrauftrag am Karlsruhe Institut für Technologie. Fotos: Tania Walck, Düsseldorf.

Interview mit DIN-Chef Winterhalter zur Normung 4.0

Über den klassischen Konsens-orientierten Normungsprozess hinaus brauchen wir neue Instrumente, um mit den rasanten Entwicklungen in der Industrie 4.0 Schritt halten. Das macht Christoph Winterhalter, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für Normung, DIN, im Gespräch mit Carsten Seim deutlich. Das Interview erschien um arbeitswissenschaftlichen Fachblatt Betriebspraxis & Arbeitsforschung des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa. Zentrale Aussagen aus diesem Gespräch:

DIN-Chef Christoph Winterhalter: „Firmen brauchen schneller Zwischenergebnisse, auf die sie sich verlassen können, wenn sie an zukünftigen Produkt- und Prozessentwicklungen arbeiten.

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Özil als öffentliche Figur

Zitat Frankfurter Rundschau: „Wie viel Hirnschmalz von #Özil und wie viel seiner diversen Berater in den aktuellen Erklärungen auch drinstecken mag – sie zeichnen leider ein Bild eines Clans, dem selbst der leiseste Hauch von Selbstkritik abgeht.“ Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Ein Nationalspieler ist auch eine politische Figur. Wenn er sich gemeinsam mit Präsidenten ablichten lässt, zumal in deren Wahlkampfzeiten, dann müssen er und sein umfangreicher Beraterstab sich der Wirkung solcher Bilder bewusst gewesen sein beziehungsweise sie billigend in Kauf genommen haben. Auch dem #DFB und seiner Spitze würde ein wenig Selbstkritik nicht übel anstehen. Quelle: http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/mesut-oezil-der-irrsinn-mit-mesut-oezil-a-1549158

Rautenberg-Interviews zur Bundestagswahl 2017: Ursula von der Leyen

Interview mit Ursula von der Leyen
Gespräch mit Ursula von der Leyen: mit der MdB Elisabeth Winkelmeyer-Becker, der Verlegerfamilie Rautenberg-Otten, Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke und CDU-Chef Thomas Wallau

Gemeinsam mit Angela Merkel ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen stärkste Frau in der Union. Mit Sigurd Rautenberg-Otten und Dr. Franz-Wilhelm Otten, Verleger von Rautenberg Media, habe habe ich Sie intervIewt. Das Gespräch, an dem auch die MdB Elisabeth Winkelmeier-Becker, Rechtspolitische Sprecherin der Union, teilnahm, ist am Wochenende, 16. und 17. September, in allen Rautenberg-Blättern erschienen und erreichte rund 3,5 Millionen Leser. Mit Frau von der Leyen sprachen wir über die innere und äußere Sicherheit, Präsident Trump und den Nato-Partner USA, die Verhältnisse in der Türkei unter Erdogan und den Doppelpass. Auch die Frage, was eine neue Bundesregierung tun muss, damit Familie und Karriere besser vereinbar sind, war Thema in dem diesem Gespräch mit der siebenfachen Mutter. Von der Leyen macht sich für einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule stark. Das Gespräch mit Sigurd Rautenberg-Otten, Dr. Franz-Wilhelm Otten und Carsten Seim ist hier im Wortlaut dokumentiert.

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„Ich habe frühzeitig alle Prozesse digitalisiert“.


Im August 2015 hat Dipl.-Kaufmann Alexander Pyzalski seinen Büroneubau an der Mülheimer Straße in Troisdorf bezogen. Seine Kanzlei betreut mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 450 Unternehmens-Mandanten – die meisten von ihnen kommen aus dem Mittelstand. Steuerberater in Troisdorf ist Alexander Pyzalski seit Mitte der 90er-Jahre. Am 26. April ist er Gastgeber eines Unternehmer-Frühstücks des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und der Wirtschaftsförderung TROWISTA. Mit dem pro Troisdorf-Vorstandsvorsitzenden Christian Seigerschmidt und Carsten Seim sprach er über Schwerpunkte und Arbeitsweise seiner Kanzlei. Mehr. Das ganze Interview als Folder des Unternehmer-Clubs zum Download.

Unternehmer-Frühstück bei der VR Bank Rhein-Sieg eG: Thema Generationenwechsel in der Chefetage


„Wie ist der Generationen-Übergang in der Chefetage am besten zu bewältigen? Solche Fragen sind stets Thema in den Unternehmer-Dialogen der VR Bank Rhein-Sieg“ – das machte deren Vorstand Holger Hürten beim Unternehmer-Frühstück am 8. März in der Sieglarer Niederlassung seiner Bank deutlich. Rund 80 Gäste waren auf Einladung des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und der Wirtschaftsförderung TROWISTA gekommen, um sich darüber zu informieren. Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, und Tobias Schäfer, Firmenkundenbetreuer der VR Bank, präsentierten und kommentierten Umfrageergebnisse zum Thema.

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