Studie vergleicht erstmals bundesweit Kindergartengebühren

„Kindergärten in Deutschland – der Gebührenwahnsinn!“ So überschrieb Gruner + Jahr eine Presseinformation, die sich auf ein von mir geleitetes Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, bezieht. Wissenschaftler der IW Consult hatten im Auftrag der INSM für Beispielfamilien vergleichbare Zahlen erhoben, wie viel Kindergartengebühren in 100 deutschen Städten tatsächlich gezahlt werden. Da die Kommunen sehr unterschiedliche Gebührensatzungen und Berechnungsgrundlagen haben, sind ohne hoch komplexe Berechnungen keine Preisvergleiche möglich. Das änderte die Studie, die auf große Medienresonanz stieß. Großes Interesse fand auch eine Pressekonferenz der Zeitschrift ELTERN, die die Studie durch ihre Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki vorstellen ließ. Sie beklagte eine „soziale Schieflage“: Zitat aus der Presseinformation von G+J:

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Mehr Chancengerechtigkeit – eine Studie zur frühkindlichen Förderung

Frühkindliche Förderung in der Kita ist aus Sicht von Erziehungswissenschaftlern essenziell für den späteren Bildungserfolg, der Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg ist. Gerade für Kinder aus bildungsfernen Schichten ist sie eine wichtige Voraussetzung für Chancengerechtigkeit. Ein Projekt dazu hatte ich im Rahmen meiner Arbeit als Redaktionsleiter der von den Verbänden der Metall- und Elektroindustrie getragenen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft angestoßen. Professor Axel Plünnecke hatte ich bei einem informellen Gespräch im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) gefragt, ob man den Effekt der eingesetzten Mittel für eine bessere und kostenlose, damit auch für alle Schichten zugängliche, vorschulische Betreuung ab dem 4. Lebensjahr berechnen könne. Er konnte. Das Ergebnis legten wir im Dezember 2006 in Berlin vor. Mehr lesen