Mannstaedt: Die Currywurst trotzte dem Gesundheitsmanagement

Dieter Wilden, Geschäftsführer der Mannstaedt GmbH - Foto: Carsten Seim750 Mitarbeiter beschäftigt die Mannstaedt GmbH. Hier entstehen Spezialprofile für die ganze Welt für Kunden von John Deere bis Toyota. In einem Interview für den Unternehmerclub pro Troisdorf beschreibt Dieter Wilden die Geschäftspolitik, die ein Überleben des Stahlverarbeiters im Wettbewerb mit russischen oder chinesischen Konkurrenten ermöglicht. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden des Unternehmer-Clubs, Leonie Schneider-Kuttig, und Carsten Seim äußert er sich auch zum Nachwuchsmangel. Das 1825 gegründete Traditionsunternehmen gilt Eingeweihten als guter Arbeitgeber. Das zeigt sich auch daran, dass Mannstaedt-Mitarbeiter hier teilweise schon in der dritten Generation arbeiten. Der Mannstaedt-Chef: Von manchem Azubi höre ich: „Mein Opa und mein Vater waren auch schon bei Mannstaedt, deshalb bin auch ich hier.“ Das freut mich, und es hilft uns natürlich, wenn Väter ihren Jungen das Unternehmen empfehlen. Gleichwohl gelang es in diesem Jahr nicht, alle Ausbildungsstellen zu besetzen.

Die Führungsfunktion bekleidet der in Neuß geborene Rheinländer bereits seit 2007. Auch bei den Mitarbeitern setzt Wilden auf lange Betriebszugehörigkeiten. Sie sollen nach Möglichkeit bis zur Rente bei Mannstaedt bleiben. Deshalb engagiert sich Mannstaedt umfassend für die Gesundheit der Mitarbeiter. Dazu zählen Zuschüsse für Fitness-Studios und auch Aufklärungsaktionen über gesundes Essen bei den Ehefrauen der Werker. Wilden: Die Grenzen waren erreicht, als unser Kantinenpächter die Currywurst aus dem Angebot nehmen wollte. Denn der Metaller esse nun einmal sehr gern deftig. Das ganze Interview auf der Webseite des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf.

Carsten Seim

Carsten Seim, Redaktionsbüro avaris | konzept

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