»Herausforderungen im Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit«

»Herausforderungen im Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit«

Mit dem vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen Wissenschaftsjahr zur Zukunft der Arbeit beschäftigt sich ein Gespräch, das Carsten Seim mit dem Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa, sowie den Fachbereichsleitern Dipl.-Päd. Sven Hille (Arbeitszeit und Vergütung), Dr.-Ing. Frank Lennings (Unternehmensexzellenz) und Dr. rer. pol. Stephan Sandrock (Arbeits- und Leistungsfähigkeit) führte. Erschienen ist es in der arbeitswissenschaftlichen Fachzeitschrift Betriebspraxis & Arbeitsforschung (Februar-Ausgabe). Die Diskussion bewegte sich um Megatrends und die Rolle der Arbeitswissenschaft bei der Erforschung und Begleitung vor uns liegender Veränderungen in der Unternehmens- und Arbeitswelt. Das Interview ist hier dokumentiert.

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Interview mit dem Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen: Digitalisierung erfordert mehr Arbeitszeitflexibilität


„Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft führt zu einem umfassenden Strukturwandel, den die Politik nach Kräften ermöglichen sollte, beispielsweise durch … die Sicherstellung eines flexiblen Arbeitsmarkts.“ Das fordert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) in seinem im November der Bundeskanzlerin Angela Merkel übergebenen Jahresgutachten 2017/2018. Darin empfehlen die Wissenschaftler auch eine Lockerung der Arbeitszeitregulierung und Ruhezeitregelung. In einem Interview mit Carsten Seim begründete Prof. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der sogenannten „Wirtschaftsweisen, und Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, diese Position. (Foto: SVR)

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Industrie 4.0 – wir haben das Prozess-Know-how!

Arndt G. Kirchhoff im Interview mit Carsten Seim. Foto: NRW MetallDer Unternehmer Arndt G. Kirchhoff ist Chef der Kirchhoff Automotive GmbH mit Sitz in Iserlohn. Seit 2014 ist er Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e. V. (METALL NRW). In diesem Interview mit dem Magazin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, äußert er sich zu den Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0. Er spricht auch über eine gemeinsame Erklärung, die METALL NRW und die IG Metall im Sommer zur digitalen Revolution imVerarbeitenden Gewerbe vorgelegt haben. Die Fragen stellte Carsten Seim.

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Ist das Thema aus Ihrer Sicht wirklich so wichtig?

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Studie: Erreichbarkeit im Zeitalter 4.0 und der digitale Feierabend?

Portraet_IfaaDie digitale Vernetzung bringt neue, flexiblere Beschäftigungsformen mit sich – und zwar räumlich und zeitlich. „Müssen wir nun ständig erreichbar sein“, fragen sich viele. Und in manchen Unternehmen haben Chefetage und Belegschaft bereits den digitalen Feierabend vereinbart. Dienstliche Mails gehen dann schlafen. Die Debatte darüber wird kontrovers geführt. Der Wissenschaftler Dr. Stephan Sandrock vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, meint, dass die „flexiblen Arbeitszeiten und -formen“ den „Beschäftigten und den Betrieben positive Effekte in Richtung Flexibilität“ bieten. Er verweist auf eine Studie seines Instituts. (Foto: ifaa) Mehr lesen