Interview mit Ulrich Reifenhäuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik

Ulrich Reifenhäuser im Gespräch mit Carsten Seim und Leonie Schneider-Kuttig
Die Reifenhäuser-Gruppe beschäftigt weltweit 1500 Menschen. Knapp 1000 arbeiten im Stammhaus Troisdorf. In diesem Gespräch gab Ulrich Reifenhauser, der das Familienunternehmen mit seinen Brüdern Bernd und Klaus Reifenhäuser führt, ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland ab. Das Wichtigste sei eine gute Kommunikation in der Prozesskette, so Reifenhäuser. „Vom Auftragseingang über die Konstruktion, von der Arbeitsvorbereitung bis zur Fertigung und zum Vertrieb muss diese nahtlos sowie von gegenseitigem Verständnis, Fachwissen und umfassender Erfahrung geprägt sein. Das Endergebnis aus geformten Metall und Elektronik muss am Ende genau das sein, was der Kunde haben will.“ Dies erreiche man nur in „einer perfekt eingespielten Struktur, wie wir sie in Troisdorf haben“. „Die deutsche Kommunikationkette ist nach unseren Erfahrungen unverzichtbar“, betonte der Unternehmer im Gespräch mit Leonie Schneider-Kuttig und Carsten Seim. Schneider-Kuttig ist Vorstandsvorsitzende des Unternehmer-Clubs pro Troisdorf und Geschäftsführerin der Managementberatung LEO Consult.

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Kompendium der Leistungsfähigkeit – wie Unternehmen im demografischen Wandel bestehen

Kompendium_Carsten-SeimAuf 462 Seiten beschäftigt sich das im Sommer 2015 erschienene wissenschaftliche Kompendium „Leistungsfähigkeit im Betrieb“ mit den Auswirkungen des demografischen Wandels und Wegen, wie sich Unternehmen dieser Entwicklung erfolgreich stellen können. Carsten Seim verantwortete die gesamte redaktionelle Überarbeitung des 462 Seiten-Werks. Das Buch beschreibt Handlungsfelder einer leistungsförderlichen, demografiefesten Personalarbeit in den Themenbereichen Arbeitsgestaltung, Arbeitszeitgestaltung, Personal, Unternehmenskultur und Führung, Gesundheits- und Arbeitsschutz und Wissenssicherung. Anschauliche und sofort nachvollziehbare Praxisbespiele sowie Lösungen aus Unternehmen verdeutlichen die Wirksamkeit von Vorgehensweisen und Methoden. Auch neue Recruiting-Kanäle in Zeiten wachsenden Fachkräftemangels werden detailliert und praxisorientiert dargestellt.

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Mannstaedt: Die Currywurst trotzte dem Gesundheitsmanagement

Dieter Wilden, Geschäftsführer der Mannstaedt GmbH - Foto: Carsten Seim750 Mitarbeiter beschäftigt die Mannstaedt GmbH. Hier entstehen Spezialprofile für die ganze Welt für Kunden von John Deere bis Toyota. In einem Interview für den Unternehmerclub pro Troisdorf beschreibt Dieter Wilden die Geschäftspolitik, die ein Überleben des Stahlverarbeiters im Wettbewerb mit russischen oder chinesischen Konkurrenten ermöglicht. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden des Unternehmer-Clubs, Leonie Schneider-Kuttig, und Carsten Seim äußert er sich auch zum Nachwuchsmangel. Das 1825 gegründete Traditionsunternehmen gilt Eingeweihten als guter Arbeitgeber. Das zeigt sich auch daran, dass Mannstaedt-Mitarbeiter hier teilweise schon in der dritten Generation arbeiten. Der Mannstaedt-Chef: Von manchem Azubi höre ich: „Mein Opa und mein Vater waren auch schon bei Mannstaedt, deshalb bin auch ich hier.“ Das freut mich, und es hilft uns natürlich, wenn Väter ihren Jungen das Unternehmen empfehlen. Gleichwohl gelang es in diesem Jahr nicht, alle Ausbildungsstellen zu besetzen. Mehr lesen

Nachbesserungen bei der Mindestlohnbürokratie?

PakleppaFelix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB), ist zuversichtlIch, dass es zu einer Entschärfung der von vielen Unternehmen scharf kritisierten Mindestlohnbürokratie kommen wird. In einem Interview mit dem Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen erklärte er: „Was wir brauchen, ist deshalb ein für alle gesichtswahrender Weg, um die geltenden Regelungen im Gesetz und in der Verordnung zu entschärfen. Wir wissen, dass daran innerhalb der Bundesregierung gearbeitet wird.“ Weiter führte Pakleppa aus: „Wir haben jedenfalls erfolgversprechende Signale, dass zurzeit ein Kompromisspaket geschnürt wird, das auch die von der SPD gestellten Bundesminister akzeptieren können müssten.“

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Vernetzt mehr erreichen – der Unternehmerclub pro Troisdorf

Neues Mitgliedsprofil von Carsten Seim, avaris | konzept, im Unternehmerclub pro Troisdorf.

Der Unternehmer-Club pro Troisdorf repräsentiert branchenübergreifend die Wirtschaft der einwohnerstärksten Stadt des Rhein-Sieg-Kreises. Vertreten sind Produktion, Handel und Dienstleistung. Zu den mehr als 100 Mitgliedern dieses Netzwerks zählen die drei bedeutendsten privaten Arbeitgeber der Stadt sowie auch junge und hochdynamische Unternehmen.

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Interview mit Vizekanzler Sigmar Gabriel und ifaa-Chef Sascha Stowasser: soziale Anerkennung der deutschen Industrie und Chancen 4.0

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Deutschland 2015, Deutschland 2020 – wo wachsen wir hin? Unter dieser Überschrift steht ein soeben erschienenes Interview, das ich mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und dem Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, in Düsseldorf, geführt habe. “ In Deutschland bildet die Industrie in weit stärkerem Maße als in vergleichbaren Ländern die Basis für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze“, betonte Gabriel in diesem Gespräch. „International hat sich die deutsche Industrie mit qualitativ hochwertigen und innovativen Erzeugnissen über Jahrzehnte einen hervorragenden Ruf erarbeitet, der leider oft in Deutschland selbst vielen Menschen gar nicht bewusst ist.“ Weitere Themen dieses Interviews und Antworten der Gesprächsteilnehmer: Mehr lesen

Der Burnout und das Kapital

Ein bemerkenswert zeitkritischer, stellenweise erfrischend ironischer #FAS-Aufsatz über den empfundenen Vormarsch des #Burnout. Im Dezember 2011 habe ich das damals bereits in die Schlagzeilen geratene Phänomen gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Stephan Sandrock, Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, und dem Gesamtmetall-Experten Dr.-Ing. Falk-Gerald Reichel beleuchtet. Das Interview zum Burnout.

„Mehr Berufsorientierung“: Interview mit Niedersachsens Kultusministerin

Carsten Seim und Jan Loleit interviewen Niedersachsens Kultusministerin Frau Heiligenstadt (SPD).

„Eine aus meiner Sicht zu hohe Zahl von Berufs- und Studienabbrechern spricht dafür, dass wir … mehr Berufsorientierung brauchen“, erklärt Niedersachsens Kultusministerin in einem Gespräch für das Magazin des Baugewerbe-Verbandes Niedersachsen. Sie wünsche sich auch an Gesamtschulen und Gymnasien „Kompetenzfeststellungsverfahren, über die Jugendliche herausfinden können, welche Stärken und Schwächen sie haben.“ Bislang gibt es das nur an Haupt-, Real- und Oberschulen. „Bisher“, so die Ministerin weiter,“haben die Gymnasien nur ein 14-tägiges Praktikum“. Heiligenstadt: „Ich wünsche mir ein zweites Praktikum in einer anderen Altersstufe. Dabei geht es nicht nur um die Erkundung betrieblicher, sondern auch universitärer Bereiche. Das kann auch den Zuspruch für die duale Ausbildung und das duale Studium erhöhen.“ Mehr lesen

Standpunkte zur flexiblen Arbeitswelt

Standpunkte zur flexiblen Arbeitswelt

Prof. Ralph Bruder, Präsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft, und zahlreiche Referenten bedeutender Unternehmen in Deutschland, vertraten beim Arbeitswissenschaftlichen Forum der Mittelgruppe Standpunkte rund um die flexible neue Arbeitswelt. Die von mir aufgezeichneten Positionen dieser prominent besetzten Veranstaltung in Mainz sind im Magazin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, erschienen und liegen als Sonderdruck hier zum Download bereit. Mit dabei waren Experten der ZF Friedrichshafen AG, der Leica Kamera AG Wetzlar, der Airbus Group Germany und der Bomag-Gruppe.

Gespräch mit einem GESAMTMETALL-Präsidenten und einem Arbeitswissenschaftler

„Wir werden länger und flexibler arbeiten müssen.“ In einem Interview mit der arbeitswissenschaftlichen Fachzeitschrift Betriebspraxis & Arbeitsforschung äußern sich Dr. Rainer Dulger, neuer Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, und Professor Sascha Stowasser, Präsident des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa, über Zukunftstrends der neuen Arbeitswelt. Das hier in Auszügen veröffentlichte Gespräch für das ifaa-Magazin ist auf dem Portal von GESAMTMETALL komplett dokumentiert. http://bit.ly/UVQEDB

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